SOKO
Das Verfahren SOKO unterstützt die Sachbearbeitung bei
- der Auftragsaufnahme
- der Berechnung
- der Bescheidausfertigung
- den einmaligen und laufenden Leistungen
für die Bereiche
- Sozialhilfe (laufende Hilfe und Hilfe in besonderen Lebenslagen) incl. einmalige Hilfen nach SGBXII
- Kriegsopferfürsorge nach BVG
- pauschaliertes Wohngeld
- Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
Das Verfahren wurde in 1999 zur Laufzeitverbesserung durch Umstellung auf eine neuere Version optimiert.
Zu einer vollständigen Beseitigung der Problematik kam es im Rahmen der Y2K-Umstellungsarbeiten durch Einsatz eines vollständig anders organisierten Datenbankverwaltungssystems.
Darüber hinaus wurde eine Schnittstelle zum Kassenautomat der Fa. Hess erstellt. Damit wurde die Möglichkeit geschaffen, in SOKO eingegebene Zahlungsvorgänge (Barvorschüsse, Barzahlungen an Abtreter usw.) an ein solches System zu übermitteln und auszuzahlen. Die Programmierung erfolgte in der Art, dass eine Anpassung bzw. Erweiterung an andere Systeme problemlos möglich ist.
Im 3. Quartal 1999 wurde der neue Verfahrensteil „Asyl“ innerhalb des Programmpakets SOKO zur Verfügung gestellt und auch bei einigen Kommunen zum Einsatz gebracht.
Beschreibung der fachlichen Funktionen
- Antragsaufnahme im Dialog
Der Sachbearbeiter erfaßt die persönlichen Daten, Bedarfsmerkmale und Einkommensverhältnisse des Hilfesuchenden. Die Daten eines noch unvollständigen Antrags werden zwischengespeichert und der Hilfesuchende wird aufgefordert, diese nachzureichen (Erinnerungen). Der Antrag wird vervollständigt, ausgedruckt und vom Hilfesuchenden unterschrieben.
- Antragsbearbeitung, Hilfeberechnung und Bescheiddruck
Beim Bearbeiten der Antragsdaten kann der Sachbearbeiter seinen individuellen Ermessensspielraum nutzen. Fakten wie z.B. Mehrdarfszuschläge ermittelt das Verfahren automatisch. Bewilligungs- und Ablehnungsbescheide lassen sich sofort ausdrucken.
- Einmal- und Sofortzahlungen
Zu jedem Zeitpunkt der Fallbearbeitung können dem Hilfesuchenden auf die zu erwartenden Geldleistungen Vorschußzahlungen gewährt werden, die bei der endgültigen Zahlung berücksichtigt werden. Das Verfahren erstellt automatisch sämtliche Kassenanordnungen und versorgt Schnittstellen zum Kassenverfahren.
Änderungen werden in Einzelfallberechnungen (Dialog) oder in der Massenverarbeitung mit entsprechenden Bescheidausdrucken abgewickelt. Soweit Rückrechnungen erforderlich sind, werden diese bis zu 18 Monaten auch im sofortigen Bescheidausdruck berücksichtigt.
- Einbindung eines Standardtextsystems
Alle Anträge, Bescheide und sonstige Druckausgaben bestehen aus Textbausteinen. Notizen, Begründungen und Erklärungen des Sachbearbeiters lassen sich in Anträge und Bescheide einfügen. Auch individuelle Briefe (Textbausteine, Falldaten) können erstellt werden.
- Online-Informationen über
- Rechtsvorschriften
- Urteile
- Satzungen
- usw.
- Zusätzliche Funktionen sind:
- Automatische Terminüberwachung
- Datenträgeraustausch mit den Rententrägern, Geldinstituten und den Statistischen Landesämtern.
- Statistiken und Auswertungen
- Kostenerstattungen und -ersatz
Technische Daten
- Betriebssysteme BS2000, MS-WINDOWS (Client/Server)
- Datenbanksysteme SESAM
andere ODBC-fähige Datenbanken
(z.B. INFORMIX unter UNIX-C/S-Anwendung oder MS-WINDOWS)
- Transaktionsmonitor UTM
- Textverarbeitung OASE unter BS2000,
WINWORD unter MS-WINDOWS
- Programmiersprache COBOL2
Mögliche Zusatzleistungen
Zu SOKO werden Schulungen in den Räumlichkeiten des civitec Zweckverbandes angeboten. Bei Bedarf sind auch Inhouse-Schulungen möglich.
Ansprechpartner
Harald Sander
Ulrich Nüchel
Tel. 02241 / 999 1230
Lutz Nähle
Tel. 02241 / 999 1507