Direkt zum Inhalt

Hauptmenü:

Aktuelles| Der Zweckverband| Leistungsfelder| Stellenangebote| Berichte/Veröffentlichungen| Betrieb/Mitarbeiter

Untermenü:

Navigationsmenü:

Technisches Menü:


Geschäftsbericht 2005


Vorwort

Im Geschäftsjahr 2005 vollzog der Zweckverband GKD einen Strategiewandel im Angebot an IT-Dienstleistungen für seine Kunden. Stand bisher das Bemühen im Vordergrund, durch Abstimmungen unter den IT-Beauftragten der Verbandsmitglieder (ADV-Fachbeirat) und deren Fachbereiche (Facharbeitskreise) möglichst einen Konsens bei der Entscheidung für nur ein Softwareprodukt für einen Anwendungsbereich zu erreichen, folgte der Zweckverband dem Bedarf seiner Kunden nach differenzierten Softwarelösungen. Entsprechend traten Services und der Aufbau von zusätzlichen Kompetenzen und differenzierten IT-Services hinzu. So werden nun für ausgewählte Anwendungsbereiche standardmäßig zwei Produktlinien unterstützt. Dies erfolgt in der Regel durch die Inanspruchnahme von Produkten, wie sie am Softwaremarkt angeboten und über Vergabeverfahren beschafft werden, sowie deren Einbindung in vorhandene bzw. neue Softwareumgebungen. Synergien werden danach weniger bei Softwareauswahlprozessen oder durch größere Bündelung von Bedarfen erreicht, sondern durch die gemeinsame Nutzung der fachlichen Beratungskompetenz, des IT-Betriebes und der IT-Services. Er wird erwartet, dass die Verbandsmitglieder von diesen Möglichkeiten verstärkt Gebrauch machen und dies zu einer Standardvorgehensweise im Zweckverband werden kann.
Dabei unternimmt der Zweckverband GKD Anstrengungen, nicht für jede Produktlinie selbst die notwendige Kompetenz parallel vorzuhalten, sondern diese im Sinne von „Shared Services“ aus dem KDN - Dachverband Kommunaler IT-Dienstleister zu beziehen. Der Wettbewerbsvorteil der GKD, der neben der IT-Kompetenz in der detaillierten Kenntnis der Verwaltung und ihrer Prozesse liegt, bleibt somit erhalten. Andererseits vermarktet der Zweckverband GKD Produkte und Services über den Dachverband verstärkt an andere Mitglieder des KDN, um den in der Vergangenheit realisierten Vorteil der Einproduktstrategie durch neu gewonnene Synergien zu erhalten und noch auszubauen. 
Auch in 2005 konnten zahlreiche properitäre Großrechneranwendungen durch Anwendungen auf „Offenen Systemen“ abgelöst werden. In wesentlichen Bereichen wurden nicht nur weitere technische Grundlagen zur Optimierung der Verwaltungsprozesse und der E-Governmentlösungen gelegt, sondern auch sichere Web-Services für geographische Informationen und Fachanwendungen ins Netz gestellt. Im Vordergrund standen bei der E-Governmentstrategie insbesondere Anwendungen, die von Unternehmen und Freiberuflern für deren Dienstleistungsangebot an Bürger und andere Unternehmen in Anspruch genommen werden.
Zur Erhöhung der Sicherheit und um vorbereitet zu sein, zerstörte Infrastrukturen schnell wieder herstellen zu können, werden räumlich verteilte Computer- und Speicherarchitekturen über ein leistungsfähiges Glasfasernetz innerhalb des Dachverbandes KDN auf verschiedene, bestehende Rechenzentren innerhalb des Verbandes verteilt.
Das Angebot an kommunalen IT-Dienstleistungen wurde somit auf die differenzierten Bedarfe der Kunden hin erweitert und wird in sicheren Umgebungen bereitgestellt. Um Kostensteigerungen zur Erfüllung höherer Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen zu vermeiden, wurde die interkommunale Zusammenarbeit im Dachverband KDN ausgebaut. Die Beteiligung an diesem Prozess wird fortgesetzt, auch um an der Konsolidierung der zersplitterten kommunalen IT-Landschaft in Nordrhein-Westfalen mitzuwirken und den aus einer Neustrukturierung gewonnenen Vorteil an die eigenen Verbandsmitglieder weiterzugeben.

Zusatzmenü:

 
 


©2008 civitec Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung

Fusszeile: